Ausleitende Verfahren
Altes Wissen zur sanften Entlastung des Körpers.

Ausleitende Verfahren sind eine wichtige Säule der TEN. Methoden wie Schröpfen, Baunscheidtieren oder die Anwendung von Wickeln und Auflagen zielen darauf ab, den Körper von Stoffwechsel-Endprodukten und «krankmachenden Säften» zu entlasten und so die Selbstregulation anzuregen.
Wirkungsweise & Philosophie
- Basieren auf der Humoralpathologie (Säftelehre), die Gesundheit als Gleichgewicht der Körpersäfte (Blut, Schleim, gelbe/schwarze Galle) versteht.
- Regen die Tätigkeit der Ausscheidungsorgane (Leber, Niere, Darm, Haut, Lunge) an.
- Verbessern die lokale Durchblutung und können Schmerzen und Entzündungen lindern.
So läuft eine Sitzung ab
- Diagnose: Eine TEN-Anamnese bestimmt, welches Verfahren angezeigt ist.
- Anwendung: Je nach Methode wird z.B. geschröpft, die Haut gereizt (Baunscheidt) oder ein Leberwickel angelegt.
- Ziel: Die Massnahmen sollen den Körper entlasten und die Grundlage für weitere therapeutische Schritte schaffen.
Besonders geeignet zur Unterstützung bei
- Chronischen Schmerzen und rheumatischen Beschwerden.
- Der Unterstützung von Entgiftungs- und Fastenkuren.
- Funktionellen Störungen der Verdauungsorgane.
- Lokalen Muskelverspannungen und -verhärtungen.
